Meine Erfahrung mit dem Skotti-Grill

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Naturbursche - Skotti-Grill - Test im Wald - Bushcraft
Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht’s ums Kochen, genauer gesagt ums grillen unterwegs. Noch genauer gesagt um den Skotti-Grill ;-)!

Skotti Grill und das Thema Bushcraft / Walden, passt das zusammen? Ehrlich gesagt war ich am Anfang skeptisch und habe den Grill eher belächelt, als ich erstmals von ihm hörte. Naja, aber neugierig war ich auch, ich als alter Gearjunkie^^. Kurzum nahm ich Kontakt zu den beiden Jungs von Skotti Grill auf und nach ein paar amüsanten Voicemails schicken sie mir einen zu (Werbung #Transparenz). Ganz klar muss ich dazu sagen ohne jeglichen Zwang mit der Aussage: „Mach damit was du willst, nutz ihn, mach ein Review oder auch nicht, wie du willst!“ So gefällt mir das!

Was ist der Skotti-Grill genau?

Naturbursche - Skotti-Grill - Test im Wald - BushcraftDer Skotti Grill ist ein mobiler zusammensteckbarer Grill mit Gasbefeuerung. Einsatzbereiche sind Outdooraktivitäten bei denen ein gemütliches Beisammensein eine Rolle spielt. Zum Beispiel beim Camping, ggf. Wandern, Kanufahren uvm. Überall dort, wo man sich was brutzeln möchte aber es unsinnig oder unmöglich ist, einen herkömmlichen Grill mitzuschleppen.


Hier ein paar Fakten:

  • Gewicht: ca. 3 kg
  • Grillfläche: ca. 30×21 cm
  • Passt in einen Rucksack mittlerer Größe
  • Spülmaschinengeeignet
  • Verwendbar mit Schraubkartuschen oder auch als Feuerschale bzw. mit Grillkohle
  • Aus rostfreiem Edelstahl

Ich glaub das reicht erst mal, weitere Details dazu gibt’s beim Hersteller ;-)!

Was habe ich zur Meinungsbildung mit dem Grill gemacht?

Ganz einfach, ich habe möglichst viele Szenarien durchprobiert. Ich war damit mehrmals im Wald mit Übernachtung (Zur Versorgung von 2- 3 Personen), ich hatte ihn bei einer Wanderung dabei aber auch am Weiher und sogar daheim im Garten falls ich mal Lust drauf hatte. Er war sozusagen stationär aber auch richtig mobil im Einsatz. Befeuert habe ich ihn meistens mit Gas aber auch der Test mit Grillkohle durfte nicht fehlen. Ganz besonders gefreut hat mich aber auch die Eigenschaft als Feuerschale. Raus auf die Terrasse, Holz rein und ein Bierchen mit meiner Frau trinken, perfekt…! Auch wenn ich wusste, er kam bald wieder raus habe ich ihn immer wieder auf- und abgebaut und hier zu sehen, ob man mit Übung schneller wird, ob man noch kleine Tricks beim Zusammenbau findet oder ob sich dort etwas verzieht oder verbiegt.

Was finde ich gut am Skotti-Grill?

Naturbursche - Skotti-Grill - Test im Wald - BushcraftZum ersten die Flexibilität, da ich nun überall mit ordentlicher Flamme grillen kann, wo ich möchte. Ich würde ihn jetzt nicht auf den Mount Everest mitnehmen aber das ist natürlich nur meine Entscheidung ;-). Er ist robust, schnell zum aufbauen und lässt sich gut reinigen. Das sind für mich wichtige Eigenschaften, die einem sonst die Freude kaputtmachen können. Was ist aber mit der Haupteigenschaft, dem Grillen an sich? Ich muss sagen, hier war ich positiv überrascht. Ich konnte gut reguliert für zwei bis drei Personen damit Grillen, und das obwohl ich kein Profi darin bin. Anzünden, Temperatur regeln, Grillgut drauf und fertig. Manche sehen die nach hinten kühler werdende Fläche als Nachteil ich finde sie gut, da ich auf zwei Drittel gut anbraten bzw. rösten kann und auf dem hinteren Drittel meine Nahrungsmittel auf Temperatur halte. Wer hier meckert soll sich selber einen bauen oder daheim einen stationären Grill verwenden. Ich kann nicht ein Zelt mit einem Haus vergleichen…

Was finde ich nicht so gut?

Durch den abtropfenden Saft oder durch das Fett wird irgendwann die untere Wanne voll und es läuft über die Füßchen auf den Boden, hier drauf achten, dass der Grill nicht unbedingt auf Parkett steht ;-). Da wäre eine kleine Tropfschale richtig gut. Aber wenn man das weiß alles halb so wild! Ein Innenfach im Etui wäre noch cool, in dem man seine Handschuhe verstauen kann. Handschuhe? Ja ich verwende sie beim Zusammenbau, damit ich nicht unbedingt vorher schon fettige Finger bekomme, denn ich werfe den Grill nicht nach jeder Benutzung in die Spülmaschine! Wenn möglich wäre eine weitere Gewichtsreduktion noch gut um die Mobilität noch weiter zu erhöhen oder ein kleines Abdeckblech, falls man nur alleine grillt und man die Hitze etwas im Grill halten möchte. Als letztes möchte ich noch anmerken: Eine Titan-Version mit ca 1,5kg wäre noch der Hammer sowie eine dezentere Verpackungsfarbe  ;-)! Der Skotti-Grill ist nun schon ca. 10 Monate bei mir und ich mag ihn immer noch…

In diesem Sinne, vielleicht konnte ich etwas bei der Kaufentscheidung helfen!

Euer Naturbursche

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2 thoughts on “Meine Erfahrung mit dem Skotti-Grill”

  1. Moin. Der Grill ist super, stimmt. Und Du hast Recht, die orangene Planenfarbe nervt tatsächlich. Es gibt dazu jetzt sogar einen Deckel – aber das ist wieder deutlich mehr Gewicht _ brauch’ ich nicht. Grüße.

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